Wer mit Kind und Hund unterwegs ist, kennt es wahrscheinlich:
Snacks? Eingepackt.
Wechselkleidung? Natürlich.
Spielzeug? Auch dabei.
Und dann steht man mitten im Ausflug plötzlich da und merkt:
👉 Mist. Der Wassernapf fehlt. Mir ist das auf jeden Fall nicht nur einmal passiert…
Gerade bei Familienausflügen unterschätzen viele, wie wichtig regelmäßiges Trinken für Hunde eigentlich ist, vor allem im Sommer, bei langen Spaziergängen oder aufregenden Ausflügen. Gerade letzteres merke ich bei Pixel immer enorm. Wenn er sich bei aufregenden Ausflügen nicht mehr konzentrieren kann, ist es höchste Zeit für etwas Wasser!
Denn während wir uns schnell irgendwo ein Getränk kaufen können, sind Hunde darauf angewiesen, dass wir mitdenken.
Inzwischen gehört Wasser bei unseren Ausflügen deshalb zur absoluten Grundausstattung.
Warum ausreichend Trinken für Hunde so wichtig ist
Hunde regulieren ihre Körpertemperatur anders als wir Menschen.
Sie schwitzen kaum und kühlen sich hauptsächlich:
- durchs Hecheln
- über die Pfoten
Gerade bei:
- warmem Wetter
- langen Spaziergängen
- Autofahrten
- aufregenden Ausflugszielen
verlieren Hunde schnell Flüssigkeit.
Zu wenig Wasser kann deshalb schnell zu:
- Kreislaufproblemen
- Erschöpfung
- Überhitzung
führen.
Besonders aktive Hunde, ältere Hunde und Hunde mit dichtem Fell brauchen unterwegs oft deutlich mehr Trinkpausen, als viele denken.
Wie viel sollte ein Hund unterwegs trinken?
Das lässt sich natürlich nie komplett pauschal sagen.
Als grobe Orientierung gilt:
Ein Hund benötigt täglich etwa 40–60 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht.
Ein 20-Kilo-Hund braucht also ungefähr:
800 ml bis 1,2 Liter Wasser am Tag.
Bei warmem Wetter oder aktiven Ausflügen kann der Bedarf aber deutlich steigen.
Deshalb achten wir unterwegs immer darauf:
✔️ regelmäßig kleine Trinkpausen einzulegen
✔️ Wasser aktiv anzubieten
✔️ nicht erst zu reagieren, wenn der Hund stark hechelt
Denn viele Hunde trinken draußen vor lauter Aufregung oft erst spät.
Warum Wasser mit Kohlensäure keine gute Idee ist
Klingt erstmal praktisch:
„Ich hab Wasser für den Hund vergessen, aber wir haben noch Sprudelwasser dabei.“
Für Hunde ist Wasser mit Kohlensäure allerdings keine gute Lösung.
Die Kohlensäure kann:
- den Magen reizen
- Blähungen verursachen
- bei empfindlichen Hunden zu Bauchschmerzen führen
Vor allem nach Bewegung oder bei Hitze kann das unangenehm werden.
Stilles Wasser ist deshalb immer die deutlich bessere Wahl!
Unsere liebsten Lösungen für unterwegs
Gerade bei Ausflügen haben wir inzwischen immer mindestens eine dieser Varianten dabei:
🐶 Hundeflaschen mit integriertem Napf
Super praktisch für:
- Wanderungen
- Freizeitparks
- Tierparks
- spontane Stopps
Das Wasser läuft direkt in einen kleinen Aufsatz und kann danach oft wieder zurück in die Flasche laufen.
Gerade unterwegs spart das enorm viel Chaos 😅
Aber Achtung: Ihr müsst schauen, dass die Flaschen mit integriertem Napf zu eurem Hund passen: Es gibt diese Flaschen in verschiedenen Varianten. Die länglichen Flaschen sind für brachyzephrale Rassen ungeeignet.
Aber auch aus den ründlichen Flaschen trinkt nicht jeder Hund. Pixel mag diese Flaschen zum Beispiel gar nicht. Deswegen ist diese Variante mit unserer verstorbenen Abby unsere Lieblingsmöglichkeit gewesen, wird jetzt aber von uns nicht mehr genutzt.
🥣 Faltbare Reisenäpfe
Unser absoluter Dauerbegleiter.
Die Vorteile:
✔️ leicht
✔️ platzsparend
✔️ perfekt für den Rucksack
Da ich diesen anfangs immer vergessen habe, hat mein Rucksack ein Upgrade bekommen:
Ein Karabiner, bzw. (da wir keinen da hatten) ein Bolzenkarabiner einer alten Leine, hängt nun an meinem Rucksack. Vor jedem Ausflug wird der Napf dann schnell daran festgemacht. Wobei es bei mir auch passieren könnte, dass der Napf immer am Rucksack baumelt. So vergesse ich ihn wenigstens nicht.
Wichtig: Wenn nur der Napf mitgenommen wird, dürft ihr eine eigene Wasserflasche für den Hund nicht vergessen. Gefüllt versteht sich.
Ob ihr dafür übrigens den faltbaren Silikonnapf nutzt oder den faltbaren, zum Beispiel von Hundsvernäht, ist egal.
💡 Wenn der Wassernapf vergessen wurde…
Passiert vermutlich jeder Familie irgendwann.
Dann helfen oft:
- eine Brotdose
- ein Kotbeutel
- die leere Verpackung von Obst und Gemüse
- die eigene Handfläche für kleine Hunde
Und ehrlich?
Viele Hunde trinken unterwegs sowieso aus allem, solange endlich Wasser drin ist.
Unsere wichtigsten Tipps für Ausflüge mit Hund im Sommer
✔️ Lieber öfter kleine Trinkpausen machen
✔️ Wasser immer griffbereit haben
✔️ Mittagshitze vermeiden
✔️ Schattenpausen einbauen
✔️ Hunde niemals im Auto warten lassen
✔️ Nicht erst trinken lassen, wenn der Hund stark hechelt
Fazit
Gerade bei Familienausflügen denkt man an unglaublich vieles gleichzeitig:
Kinder, Snacks, Wechselkleidung, Tickets, Routen…
Da wird das Thema Wasser für Hunde schnell unterschätzt.
Dabei macht genau das oft den Unterschied zwischen:
👉 stressigem Ausflug
und
👉 entspanntem Familienabenteuer.
Und ehrlich?
Seit wir immer ausreichend Wasser dabeihaben, laufen unsere Ausflüge deutlich entspannter 😅🐶
